Interview im Tages-Anzeiger
- Jan Honegger
- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Vielen Dank an den SBK - ASI für die Vermittlung von Markus Brotschi und ebenso für das Interesse an diesem Thema.
Diese Woche wird im Parlament erneut darüber debattiert, wie oder ob, die Pflegeinitiative überhaupt umgesetzt wird. Und genau hier liegt das Problem: Der Volkswille wurde klar geäussert. Passiert ist bisher zu wenig. Hauptargument? Es sei zu teuer. Zu teuer wofür genau?
Denn die Realität sieht anders aus: Der Pflegenotstand kostet längst. Er kostet Qualität. Er kostet Sicherheit. Und im schlimmsten Fall kostet er Menschenleben.
Wir sprechen hier nicht über Luxusforderungen. Wir sprechen über Mindestbedingungen, damit ein System überhaupt noch funktionieren kann.
Wenn wir weiterhin zögern, verzögern und relativieren, verschärfen wir die Situation aktiv. Wir nehmen in Kauf, dass Überlastung, Fehler und vermeidbare Komplikationen zum Alltag gehören.
Das ist keine Zukunftsfrage mehr. Das passiert jetzt.
Wir müssen endlich konsequent handeln! Politisch, strukturell und auch als Berufsgruppe. Denn eines ist klar: Ohne Pflege bricht dieses System zusammen.
Hier gehts zum Interview und Bericht vom Tagesanzeiger: https://www.tagesanzeiger.ch/pflegeinitiative-personalmangel-trotz-volksabstimmung-631907582123




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